Ich übersetze Schweigen in Farbe und Formen
Wenn du mich am Strand triffst, siehst du mich wahrscheinlich mit gesenktem Blick
– nicht, weil ich schüchtern bin, sondern weil ich nach Schätzen suche.
Ich sammle die Muscheln, die andere übersehen.
Tauche ein in in Wind und Weite, spüre den Wind so intensiv, wie andere vielleicht Musik hören.
Für mich ist die Stille des Windes in meinem Haar und auf meinem Gesicht voller Kraft und voller Klang.
Ich lebe den größten Teil meines Tages in einer Welt ohne Ton, aber voller Resonanz.
Das hat mich eines gelehrt: Die wichtigsten Dinge werden nicht gesagt.
Sie werden gefühlt, gemalt und geformt. Ich bin kein Mensch der vielen Worte.
Das ist in meiner Arbeit mein größtes Geschenk an dich. Bei mir musst du dich nicht erklären,
du musst nicht perfekt formulieren, was dir fehlt. Du musst es nicht einmal wissen.
Ich bin eine Mischung aus Nordsee-Ruhe, Panther-Mut und dem Stolz des Pfaus.
Der Moment, wenn meine Hände im Atelier staubig werden, wenn die Tinte ihren eigenen Weg auf dem Papier sucht und wenn aus einem „Problem“ plötzlich etwas wird, das glänzt ist mein Lieblingsmoment.
Dann kommt alles zur Ruhe. Ich komme zurück zu mir.
In meine Kraft, meine Erdung, nehme wahr, was es wirklich braucht.
Ich bin die Frau, die dir zeigt, dass deine Brüche kein Fehler sind, sondern der Ort, an dem wir das Gold auftragen – damit du am Ende dein eigenes Rad schlagen und dich in deiner ganzen Pracht zeigen kannst.
Warum ich das tue?
Weil ich weiß, wie es ist, wenn man sich unverstanden fühlt oder im eigenen „Schlick“ feststeckt.
Ich möchte dir zeigen, dass Stille keine Einsamkeit bedeutet, sondern eine unglaubliche Kraftquelle ist.
Ich lade dich ein, nicht nur in meine Räume ein, sondern deine eigene Kraft zu finden.
Ganz ohne Lärm. Mit viel Herz, ein bisschen Goldstaub und dem tiefen Vertrauen der Gezeiten.
Warum mache ich Kunst?
Wie kann ich ein Warum beantworten, wenn mir hierauf die Antwort selbst nicht bekannt ist? Ein „Warum“ dessen Antwort tief in mir, mit meinem Selbst verknüpft und verstrickt ist. Um mich auf eine Reise nach einer Antwort zu begeben, muss ich mein Inneres nach Außen kehren. Dieser Satz liest sich so leicht, aber es ist viel damit verbunden. Denn ist es nicht so, dass Kunst etwas Spontanes, kaum greifbares ist? Und entsteht Kunst nicht hauptsächlich dann, wenn man sich auf eine Reise in sein Inneres begibt? Mache ich also Kunst, weil ich auf der Suche nach mir selbst bin? Oft ist es der Versuch, etwas festzuhalten, was kaum fühlbar im Raum flirrt, ein Gedankenblitz, gerade da und schon wieder weg. Aber es war da! Hektische Versuche, es durch simulieren ähnlicher Gefühle, Gedanke zurück zu holen. Dies kann ich bewirken, indem ich Formen und Strukturen vereine, trenne, sie in den Raum stelle.
So viele Gedanken, so viele Ideen… doch immer noch keine Antwort auf das so schlicht wirkende warum. Kunst zu schaffen… macht es mich glücklich? Macht es mich frei?
Oder was liegt dem zugrunde? Wie kann mich etwas frei machen, was so an mir zerrt und schiebt? Ein Zwang, sich auszudrücken.
Eine nonverbale Kommunikation. Wie kann es glücklich machen, wenn ich damit allein bin? Doch ich will damit Menschen erreichen, berühren, vielleicht auch etwas zum Klingen bringen bei dem, der es betrachtet.
Man kann also sagen: Ich mache Kunst, um mich selbst zu finden und stetig weiterzuentwickeln; Dinge zu verarbeiten, mit denen ich auf eine andere Weise nicht abschließen kann, weil sie so tief in mir verwurzelt sind. Doch das ist mir nicht genug. Nicht nur für mich, auch für andere möchte ich meine Kunst zugänglich machen. Vielleicht können meine Werke ja mehr erreichen, wie es mir ohne sie möglich wäre. Vielleicht können sie ja bei dem Einen oder Anderen ein schönes Gefühl auslösen und vielleicht wird einer dieser Menschen es verstehen. Es einfach verstehen und es hinaus in die Welt tragen, es weitergeben, das Lächeln, das sich auf sein Gesicht stahl, als er mein Werk betrachtete.
Auszug meiner alten Werke, bis 2011
Let's Bring Nature Into Your Lovely House
Use these paragraphs to focus on the topic in the headline. Make sure you keep it short and attractive.







































